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Die Stoffe und Materialien von Fasnachtskostümen sind oftmals leicht entflammbar. Einige Stoffe wie Nylon oder Tüll schmelzen, wenn sie mit Feuer in Kontakt kommen, und hinterlassen auf der Haut schwere und schmerzhafte Verletzungen. Für Fasnachtskostüme sollen laut BfB nur schwer entflammbare Stoffe verwendet werden. Die Behandlung der Kostüme mit Flammenschutzmittel, die in Drogerien erhältlich sind, bietet einen zusätzlichen Schutz. [+]

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In Oberburg hat am Samstagvormittag eine Person in einem Pferdestall versucht, mit einem Gasbrenner eine eingefrorene Wasserleitung aufzutauen und dabei Stroh in Brand gesetzt.
06.02.2012 [+]
Bei einem Brand im Kies- und Betonwerk in Andeer GR ist am Mittwoch hoher Sachschaden entstanden.
02.02.2012 [+]
Die Ursache für den Brand eines Holzhauses in Ingenbohl SZ vom 19. Januar 2012 ist geklärt.
31.01.2012 [+]

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Brand in Gümligen geklärt/Technischer Defekt löst verheerendes Feuer aus

Gümligen BE (sda) Ein technischer Defekt an einer Wandsteckdose hat am vergangenen Dienstag den verheerenden Brand in einem Wohnhaus in Gümligen ausgelöst. Das Besitzerehepaar kam dabei ums Leben.

Der Brand brach im Keller des Zweifamilienhauses am Dammweg aus, wie das zuständige Untersuchungsrichteramt und die Kantonspolizei Bern am Montag mitteilten. An der betroffenen Wandsteckdose war ein Radiogerät angeschlossen.

Zunächst war spekuliert worden, dass ein Föhn, der zum Trocknen von gefärbten Tüchern verwendet wurde, den Brand ausgelöst haben könnte.

Der Föhn war jedoch zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht am Strom angeschlossen, heisst es in der Mitteilung der Behörden weiter. Die Knallgeräusche, die Anwohner während des Brandes hörten, stammten von Farbspraydosen, die wegen der grossen Hitze explodierten.

Das ältere Besitzerehepaar, das nicht mehr gut zu Fuss war, hütete bei Brandausbruch gerade einen Enkel. Der Grossmutter gelang es noch, mit letzter Kraft ein Fenster zu erreichen und den zweijährigen Buben einem Nachbarn zu übergeben. Sich selber konnte die Frau nicht mehr retten.

Ihre Leiche fand die Feuerwehr wenig später im Innern des Hauses. Ihren Mann konnten die Retter noch bergen und ins Freie bringen. Wiederbelebungsversuche scheiterten jedoch.

Eine weitere, ebenfalls betagte Hausbewohnerin konnte sich selber ins Freie retten. Der Bub und seine Mutter kamen zur Kontrolle vorübergehend ins Spital.
Später wurden noch zwei tote Katzen in den Trümmern des Hauses gefunden.

Das Gebäude brannte vollständig aus, der Sachschaden beträgt rund eine Million Franken.

(SDA/ATS - hn sr/rdb212/DAC/4/100222 1728)